20. Zentralamerikatag: „Krise der Demokratie in Zentralamerika?“

Zeichneten sich bis vor einigen Jahren in Zentralamerika nach den Friedensprozessen und progressiven Regierungen noch vielerorts hoffnungsvolle Entwicklungen ab, geraten die Demokratien dort in den letzten Jahren trotz massiver sozialer Proteste immer mehr in die Krise. Absetzung der fortschrittlichen Zelaya-Regierung durch Putsch in Honduras, zunehmender populistischer Rechtsruck und Privatisierungsdruck in El Salvador, diktaturähnliche Zustände im vom Ortega-Regime geführten Nicaragua, Bedrohung von Minderheitenrechten und Generalstreik wegen Sparmaßnahmen in Costa Rica. Hinter formalen Demokratien verbergen sich immer mehr
autoritäre oder von privaten Wirtschaftsinteressen gesteuerte Systeme.

Was sind die Gründe für diese Entwicklungen, welche globalen Zusammenhänge bestehen, wie gehen Zivilgesellschaft, soziale Bewegungen und Kirchen mit diesen Entwicklungen um? Welche Strategien sind nötig, um Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen? Was bedeutet das für unsere Solidaritäts-und Partnerschaftsarbeit? Gemeinsam wollen wir am Zentralamerikatag diese Fragestellungen näher beleuchten.

 

Alle Infos zu Programm und Anmeldung: 

Folder_Zentralamerikatag_2019 web

oder unter: 

https://mission-einewelt.de/en/events/zentralamerikatag-krise-der-demokratie/