Semesterthema
Nürnbergs Nazibauten
Nachdem Adolf Hitler 1933 Nürnberg zur „Stadt der Reichsparteitage“ erklärt hatte, sollten im Südosten der Stadt monumentale Bauwerke für die Massenveranstaltungen der Nationalsozialisten entstehen. Das so genannte „Reichsparteitagsgelände“ war Teil eines groß angelegten NS-Bauprogramms für das gesamte Reichsgebiet. Auf dessen konkrete Realisierung nahm Hitler als selbst ernannter "Oberster Bauherr" Deutschlands immer wieder direkten Einfluss. Albert Speer, Hitlers bevorzugter Architekt, erstellte die Pläne.
Noch heute sind ca. vier Quadratkilometer Nürnbergs von den Bauresten der damals für elf Quadratkilometer geplanten Gebäude und Anlagen besetzt. Diese Bauten beschreiben mit ihrer Architektur eindrücklich den Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes und prägen das Gesicht Nürnbergs bis heute. In einer Führung über das Gelände für die ESG erfahren wir mehr über das gigantische Projekt von damals und dem Umgang damit heute.
Auf dem Reichsparteitagsgelände ist zudem das „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände entstanden – ein gut gemachtes modernes Museum, in dem viel Hintergrundwissen zur Nazizeit und ihren Nürnberger Auswirkungen anschaulich aufbereitet ist. Der Eintritt ins Dokuzentrum nach der Führung ist im Preis inbegriffen und Teil des Programms.
Führung über das Reichsparteitagsgelände mit anschl. Besuch des „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände“ am Samstag, den 26.6. von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. Kosten 5 Euro.
Treffpunkt: 13.15 Uhr Foyer Dokuzentrum, Bayernstraße 110.
Anmeldung ist möglich bis Dienstag, den 22.6.
unter sekretariat@esg-nuernberg.de.
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