Agenda-2030-Kino: Für Sama

Agenda-2030-Kino: Für Sama
Dokumentarfilm GB, Syrien 2019, 95 Min.
Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts

19.15 Uhr: Gemeinsame Begrüßung aller Gäste auf Zoom vor Filmbeginn
19:30 Uhr: Film schauen:
Gegen Voranmeldung unter WA an 0176/ 27598680 erhältst du einen Code, um den Film bei dir zu Hause kostenlos  schauen zu können und den zoomlink für den Austausch im Anschluss
21.15 Uhr: Austausch via zoom über Betroffenheit und fachliche Fragen

Anstatt einer Diskussionsrunde wird es im Anschluss an den Film über zoom die Möglichkeiten geben, sich in erster Linie über die eigene Betroffenheit und Hilflosigkeit auszutauschen und ggf. auch Fragen zu damit zusammenhängenden Themen wie der politischen Situation vor Ort oder Traumabehandlung zu stellen.

Begleitet wird dies in Kooperation mit LUX von
– Regina Miehling (Traumapädagogin, Stiftung Wings of Hope Deutschland – psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden)
– Samer Al-hakim (Mitgründer von „Tischkulturen„)
– Nour Jazar (Pädagoge und Bildungsarbeit)

Zum Film:

Das Kriegstagebuch einer Frau aus Syrien ist ein beeindruckendes Dokument von brutaler Wahrhaftigkeit und in seinem verhaltenen Optimismus ein beinahe zärtliches Geschenk an die eigene Tochter – die kleine Sama, geboren im eingekesselten Aleppo während der Bombenangriffe. Ihr gemeinsames Werk ist nicht nur ein Appell gegen den Krieg, sondern ein Weckruf an die Welt.

Es hebt sich von einem klassischen Dokumentarfilm ab und macht auf erschütternde Weise das Leben im Krieg und in der Belagerung greifbar. Mit all dem Grauen, aber auch all der Menschlichkeit. Und so stehen am Ende die Hoffnung und das Versprechen, eines Tages in die Heimat zurückzukehren.

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„Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des BMZ.“

Hier findet ihr die Übersicht über das Jahresprogramm 2021 unserer Kinoreihe:

Das Agenda-2030-Kino in der LUX richtet sich vor allem an junge Menschen und Junggebliebene. Die Agenda 2030 ist die Umsetzungsagenda der 2015 in New York verabschiedeten nachhaltigen Entwicklungsziele. Erstmalig wird hier anerkannt, dass auch wir in Deutschland Entwicklungsland sind und FAIRänderung auch hier vor Ort unabdingbar ist. Die Filme in der Agenda-2030-Reihe beziehen sich auf Fragestellungen, die alle mit der Umsetzung eines nachhaltigen Lebensmodells in Verbindung stehen.

Die Reihe wird gemeinschaftlich organisiert von BLUEPINGU e.V., youngcaritas, der evangelischen Studierendengemeinde (ESG), dem Studentennetzwerk SNEEP (student network for ethics in economics and practice), dem Casablanca Filmkunsttheater und der LUX – Junge Kirche Nürnberg. Im Anschluss an den Film gibt es jeweils die Möglichkeit, mit Expert_innen das Gesehene zu diskutieren.

Für den Inhalt dieser Publikation für das Jahr 2021 sind allein die Veranstalter verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Engagement Global gGmbH/des BMZ wieder.